Präludium

Fr, 27.08.2021, 19:00 Uhr, Thomaskirche Leipzig

Konzert am 500. Todestag

Josquin des Préz, Motette „Illibata Dei virgo nutrix“, Pater Noster u. a.
Justin Lépany, Motette (Uraufführung)

Kammerchor Josquin des Préz
Leitung: Ludwig Böhme

19:00 Uhr: Historische Einstimmung mit Bernhard Schrammek

Eintritt
17,00 EUR / erm. 10,00 EUR


Genau an dessen Todestag singt der Kammerchor Josquin des Préz eine Hommage an seinen Namenspatronen. Eine Stunde lang erklingen einige der wichtigsten Werke des Komponisten, Klerikers und Sängers. Darunter u. a. seine Motette „Illibata Dei virgo nutrix“, in der er seinen Namen als Akrostichon verewigt hat; seine berühmte „Deploration“ (musikalischer Nachruf), die er als Trauergesang auf den Tod Johannes Ockeghems schrieb und in der zahlreiche andere Komponisten seiner Zeit auftauchen. Als Abschluss sein legendäres Pater Noster (Vater unser): Josquin selbst verfügte, dass es jedes Jahr an seinem Todestag an seinem Grab in Condé sur l’Escaut (im heutigen Frankreich) gesungen werden soll. Genau 500 Jahre später soll sein Wille geschehen!

Die Musik Josquins ergänzt eine Uraufführung einer Motette von Justin Lépany, die sich konkret mit dem Renaissancemeister beschäftigt, eine zeitgenössische Reflexion bietet und eine Brücke zur Gegenwart baut.

Josquin des Préz: “Qui habitat” (a 24 voces)